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Elbe-Elster-Klinikum

Elbe-Elster Klinikum informiert über RSV-Impfung für Säuglinge, Elbe-Elster Klinikum

Elbe-Elster Klinikum informiert über RSV-Impfung für Säuglinge

Donnerstag, 12.02.2026

Das Respiratorische Synzytial-Virus (RSV) ist eine der häufigsten Ursachen für schwere Atemwegsinfektionen bei Säuglingen und Kleinkindern. In der aktuellen RSV-Saison 2025/26 zeigt sich bei den jüngsten Patienten in Deutschland ein deutlicher Anstieg der Infektionszahlen: Etwa 29 Prozent aller labordiagnostizierten Atemwegsinfektionen bei Kindern im Alter von 0 bis 4 Jahren wurden in KW 06 durch das Respiratorische Synzytialvirus (RSV) verursacht – und diese Altersgruppe weist den stärksten Zuwachs bei den gemeldeten Fällen auf.

Laut Robert Koch-Institut hat die RSV-Welle bereits Anfang Januar begonnen, mit anhaltend hohen Nachweisraten speziell bei Kleinkindern. Da RSV besonders bei Säuglingen und Kleinkindern schwere Atemwegserkrankungen auslösen kann, mahnen Experten zur erhöhten Wachsamkeit bei grippeähnlichen Symptomen in dieser Altersgruppe.

Mit der heute verfügbaren RSV-Impfprävention steht erstmals ein wirksamer und gut erforschter Schutz für Säuglinge zur Verfügung. Studien zeigen, dass schwere Krankheitsverläufe und stationäre Behandlungen deutlich reduziert werden können.

"RSV ist für Säuglinge keine harmlose Erkältung, sondern kann ernsthafte Folgen haben", sagt Frau MUDr. Eliska Vokurkova, Chefärztin der Pädiatrie am Elbe-Elster Klinikum. "Die neuen Impfoptionen sind wissenschaftlich sehr gut untersucht und bieten einen zuverlässigen Schutz vor schweren Verläufen."

Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die RSV-Impfung insbesondere für Säuglinge in ihrer ersten RSV-Saison. Das Elbe-Elster Klinikum rät Eltern, sich frühzeitig bei ihrer Kinderärztin oder ihrem Kinderarzt beraten zu lassen. Auf Wunsch der Eltern impft auch das Klinikum laut STIKO-Empfehlung Neugeborene, die zwischen Oktober und März geboren sind.

"Die RSV-Impfung gibt Eltern mehr Sicherheit und hilft, Kinder bestmöglich zu schützen", so Vokurkova abschließend. Eltern können sich bei Ihren Kinderärztinnen und –ärzten zu dem Thema beraten lassen.

Mit freundlichen Grüßen
Sarah Henschel / Pressestelle Elbe-Elster Klinikum GmbH

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