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Beschreibung des Bildes, Foto: T.Klaeber
Foto: T.Klaeber

Künstliches Hüftgelenk

Ihre Behandlung

Symptome

Schmerzen

  • typischerweise Schmerzen in der Leistengegend, oft ausstrahlend in den Oberschenkel oder das Knie

Anlaufschmerz

  • Schmerzen bei den ersten Schritten nach Ruhephase

eingeschränkte Mobilität

  • Schwierigkeiten beim Schuhbinden, Sockenanziehen, Ein-/Aussteigen aus dem Auto, Hinken

Belastungsabhängigkeit

  • Schmerzen nehmen bei Aktivität zu

 

Diagnostik

Vor der Operation wird die Diagnose durch verschiedene Verfahren gesichert.

Klinische Untersuchung

  • Prüfung der Beweglichkeit und Schmerzpunkte durch den Orthopäden

Röntgenbild

  • Standardverfahren zur Diagnose der Arthrose (Gelenkspaltverschmälerung, Knochenanbauten)

MRT/CT

  • in speziellen Fällen zur genaueren Beurteilung von Knochennekrosen oder Weichteilen

Vorbereitung

  • Blutuntersuchung, EKG, Blutdruckmessung zur Narkosefähigkeit

 

Therapie und Ablauf

Operation

  • Das defekte Gelenk wird durch ein künstliches aus Metall, Keramik oder Polyethylen ersetzt. Moderne, minimalinvasive Zugänge schonen Muskeln und Sehnen.

Frühmobilisation (nach der Operation)

  • schon am ersten Tag nach der OP darf und soll das Gelenk meist voll belastet werden (unter Anleitung)

Rehabilitation

  • eine zwei- bis dreiwöchige stationäre oder ambulante Reha schließt sich oft an

Physiotherapie

  • Kräftigung der Muskeln, Gangschule und Verbesserung der Beweglichkeit sind essenziell

Verhalten

  • für ca. sechs bis zwölf Wochen sollten extremes Beugen (> 90°), Überkreuzen der Beine oder langes Sitzen in derselben Position vermieden werden

Schmerztherapie

  • Medikamente helfen, die ersten Wochen der Heilung zu überbrücken

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