Chronik

Gut versorgt an drei Standorten im Landkreis


Die Elbe-Elster Klinikum GmbH entstand 2003 auf Beschluss des Kreistages des Landkreises Elbe-Elster. In ihr wurden die beiden Kreiskrankenhäuser Elsterwerda, Herzberg und das als GmbH geleitete Kreiskrankenhaus Finsterwalde zusammengeführt. An drei Standorten bietet das Klinikum seinen Patienten und Mitarbeitern heute dank der überwiegend neu gebauten und eingerichteten Gebäude eine komfortable Unterbringung und, basierend auf moderner Medizin- und Diagnosetechnik, eine gute Versorgung.

 

 

Krankenhaus Elsterwerda


Das ehemalige Kreiskrankenhaus Elsterwerda entstand nach 1945 aus der Notwendigkeit, die Bürger des Eisenbahn- und Industriestandorts Elsterwerda mit Krankenhausleistungen zu versorgen. Lange Jahre bestimmten die Innere Medizin, die Chirurgie und die Gynäkologie/Geburtshilfe das Profil des Krankenhauses. Nach der Wiedervereinigung wurde der Krankenhausstandort deutlich aufgewertet. Maßgeblich trug dazu ein neues Bettenhaus bei, das 1995 eingeweiht und mit einer modernen Küche und Cafeteria sowie einem großzügigen Eingangsbereich ausgestattet wurde. 1996 folgten die Intensivstation, 1999 das Notfallzentrum, die OP-Bereiche und die Zentralsterilisation. Heute stehen den Patienten in Elsterwerda die Fachabteilungen für Innere Medizin, Chirurgie, Radiologie, Anästhesie/ITS sowie eine psychiatrische Tagesklinik und Institutsambulanz zur Verfügung.

 

 

Krankenhaus Finsterwalde


1908 wurde das für damalige Verhältnisse hochmoderne städtische Krankenhaus in der Kirchhainer Straße mit 44 Betten eingeweiht. Bis 1971 erfuhr das Haus immer wieder schrittweise Erweiterungen: es entstanden ein Operationsbereich, eine Krankenhausküche und der Anbau für die Gynäkologie/Geburtshilfe. Nach der Wiedervereinigung wurde dem Krankenhaus 1997 die Abteilung für Psychiatrie und das Bettenhaus der Inneren Medizin sowie 1998 eine neue Krankenhausküche und die Zentralsterilisation hinzugefügt. Die Übergabe der neuen Chirurgie mit modernsten OP-Sälen, der Intensivstation und dem neuen Eingangsbereich von der Fichtestraße bildeten 2003 den Höhepunkt bei der Erneuerung des Krankenhausstandortes. Heute befinden sich am Krankenhausstandort die Fachabteilungen für Innere Medizin, Chirurgie, Radiologie, Anästhesie/ITS sowie die Psychiatrie mit einer Tagesklinik und einer Institutsambulanz.

 

 

Krankenhaus Herzberg


Das Kreiskrankenhaus des Landkreises Schweinitz entstand 1886 und hatte ursprünglich 26 Betten. In den Jahren 1928 und 1929 wurden zwei Operationssäle und ein Fahrstuhl eingebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg der Bedarf an Behandlungskapazität erheblich an – 1957 hatte das Haus 320 Betten, verteilt auf sieben Gebäude. Der Gedanke eines Krankenhausneubaus reifte bereits in den 50er-Jahren, konnte aber erst nach der Wiedervereinigung umgesetzt werden. Am 23. Mai 1991 beschloss der Kreistag des damaligen Kreises Herzberg die Errichtung eines neuen Krankenhauses, das am 12. Dezember 1997 am Rande der Stadt mit damals 215 Betten den Betrieb aufnahm. Heute verfügt der Standort über die Fachabteilungen für Innere Medizin, Chirurgie, Anästhesie/ITS, Radiologie sowie die Gynäkologie/Geburtshilfe und eine Pädiatrie.

 

Historisches Inhalationsgerät